Dietikon wird BigbandCity
Den 13. und 14. September 2008 dürfen sich Swing-Liebhaber getrost schon mal reservieren. Denn wenn Pepe Lienhard im OK Einsitzt und Radio DRS1 die Medienpartnerschaft übernimmt, dann kann’s nur gut kommen. Mehr…
Den 13. und 14. September 2008 dürfen sich Swing-Liebhaber getrost schon mal reservieren. Denn wenn Pepe Lienhard im OK Einsitzt und Radio DRS1 die Medienpartnerschaft übernimmt, dann kann’s nur gut kommen. Mehr…
Was stellen Sie sich unter einer Bombardier-Maschine vor? Muss wohl irgend ein ganz mörderisches Bombenabwurfgerät sein. Wie auch immer: Der Titelredakteur vom Online-Tagi meint damit eine Maschine, die vom Flugzeughersteller Bombardier gebaut wurde. Die Masslosigkeit greift um sich und ist allgegenwärtig.
Wie ich da nun seit ein paar Wochen Sitemeter auf dieser Page zählen lasse, bin ich mir plötzlich bewusst geworden, dass doch etliche regelmässige Leser teils sogar mehrmals täglich hier vorbeischauen. An dieser Stelle einmal ein einfaches, deswegen aber nicht minder herzliches Dankeschön für Ihr Interesse.
Die allererste Frage der deluxe Version von Smartvote lautet: "Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters für Frauen und Männer auf 67 Jahre?" Mögliche Antworten: Ja, eher Ja, eher Nein, Nein. Keine allzu schwere Frage, dürfte man meinen. Doch weit gefehlt! Da haben es doch wieder einige Differenzierungswütige geschafft, an dieser Stelle eine völlig andere Frage zu beantworten. Die Antwort ist dann "eher Nein" oder "Nein" und im Kommentar wird dies damit begründet, dass man halt eben eher für ein flexibles Rentenalter sei. Sapperlot, das ist zwar als Argumentation interessant, war jedoch hier schlicht nicht gefragt! Bei dieser Frage kann man nur wählen zwischen status quo und 67 Jahre. Natürlich zieht sich dieses Muster auch noch durch recht viele Antworten durch. So landen diese Kandidierenden dann ausser Rang und Platz bei allen Ratsuchenden die sich sagen: Wenn ich nur wählen kann zwischen status quo und Alter 67, dann nehme ich vernünftigerweise Alter 67. Und dieser Logik auch noch konsequent folgen.
Wer als CEO eines in einem Markt mit engen Margen operierenden Unternehmens die Kostenseite nicht in den Griff kriegt, legt früher oder später eine ungenügende Performance vor und muss gehen. Dies ist SBB Cargo Chef Daniel Nordmann widerfahren und so kam heute, was unweigerlich kommen musste: Sein Rücktritt.
SBB Cargo karrt Container aus den Nordeehäfen unsortiert durch halb Europa, nach Basel und Chiasso, um sie da zu triagieren und anschliessend wieder durch halb Euopa weiterzuverteilen. Das ist ein Teil der Kostenseite. Wie sieht es mit den Einnahmen aus? Nach den eigenen Worten Nordmanns an einem Podiumsgespräch Ende Januar 06 in Dietikon ist dies ein Geschäft, in dem nicht etwa über Euros pro Container, sondern über Eurocents verhandelt wird.
Gerade in diesem Geschäftsfeld hat SBB Cargo für das vergangene Jahr massive Zuwachsraten vermeldet. Dass solche Zuwachsraten früher oder später zu einer sich öffnenden Schere zwischen Umsatz und Gewinn führen, wenn auf der Kostenseite keine günstigere Strategie eingeschlagen wird, erstaunt nicht. Anstatt aber die Triage irgendwo in der Nähe der Nordseehäfen vorzunehmen, wo kurze Anfahrtswege locken, will SBB Cargo sogar noch ein zusätzlichen Umschlagterminal im Limmattal bauen, den sogenannten Gateway. Mit ihm sollen Kapazitäten für die nationalen Bedürfnisse, die wegen der Auslastung von Basel und Chiasso mit internationalem Containerverher fehlen, bereitgestellt werden. Damit der Irrsinn mit Basel und Chiasso ungehindert weiter gehen kann.
Nun ist der CEO an der von ihm mitgetragenen und gepushten Strategie gescheitert. Es ist zu hoffen, dass sein Nachfolger vermehrt wirschaftlichen Prinzipien Platz einräumt.
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Änderung vom 11.8.: An dieser Stelle stand bis heute eine kleine Notiz über ein besonderes Ranking auf einer äusserst bekannten Suchmaschine. Das scheint irgendwem nicht gepasst zu haben. Jedenfalls ergibt die Suche nach dem Begriff "Liberalissimus" auf derselben Suchmaschine urplötzlich nur noch andere Seiten aus, wo Links dazu eingetragen sind. Es ist sonst nicht meine Art, in Artikeln im nachhinein mehr als Tippfehler intransparent zu korrigieren. Unter diesen Umständen sehe ich mich aber gezwungen, den Inhalt komplett zu entfernen.
Nun, ich will mich nicht in einen Kleinkrieg mit dieser Suchmaschine einlassen, der kaum zu gewinnen ist. Mal sehen, ob nach Entfernung dieses Textes ebenso fix, d.h. in drei, vier Tagen, die Einträge wieder erscheinen. Ansonsten werde ich wohl dieses Projekt beerdigen müssen.
Nachtrag d.s. um 17:26 Uhr: Das ging aber schnell. Geht wieder. Merke: Verlinke nicht auf diese Suchmaschine und erwähne noch ihren Namen. Die haben das gar nicht gern. Na ja, ist deren Sache.
Liebe Schreiberlinge in aller Welt, nehmt doch bitte zur Kenntnis dass Artikel 110, Abs. 3 unserer Bundesverfassung ausdrücklich vom 1. August von einem Bundesfeiertag und nicht von einem Nationalfeiertag spricht. Die Schweiz ist keine Nation, sondern ein Bund aus 26 föderalen Republiken, Kantone genannt. Genausowenig ist Bern die Hauptstadt der Schweiz, sondern jene des Kantons Bern. Wohl aber ist Bern Bundesstadt der Schweiz. Mir graut vor all den Nationalisten, die, ob nun unbedarft, in schierer Unkenntnis, oder aber mutwillentlich das Vokabular stetig in Richtung einer dem Gedanken einer "grande Nation" entsprechenden Denkweise verludern lassen. Dies gilt in ganz besonerem Masse für Ueli Maurer Mauerer mit seiner "Ansprache zum Nationalfeiertag"!
Liberalissmus macht Pause bis Ende Woche. Drängende Termine machen diese Zwangspause leider nötig. Bis bald.