Ein Profiintrigant hätte geschwiegen

Martin Müller am 16.03.2008 @ 23:53

Kennen Sie den Film? Den Dok-Film über Frau Widmer-Schlumpf, mein’ ich? Wenn nicht: guckst du hier.

Ob man ihr nun glauben soll oder nicht, um das soll es sich hier nicht drehen. Vielmehr zeigt der Film ein symptomatisches Phänomen unserer politischen Möchtegern-Elite auf. Da spinnen ein paar (FF Wyss, Frösch, HH Darbellay, Levrat) eine Intrige um die Abwahl eines Bundesrats zu erreichen und sind damit sogar noch erfolgreich (was ich hiermit zur wertfreien Aussage deklariere). Doch dann lässt es deren Ego nicht zu, sich einem - diesem - Dokumentarfilm zu verweigern. Kamerapräsenz ist schliesslich alles für eine/n Mediengeile/n.

Das unterscheidet nun den stümperhaften Hobby- und Feierabendpolitiker vom echten Profiintriganten: Während Letzterer sich in Schweigen hüllt, sich nicht zu erkennen gibt und damit nach allen Seiten gefährlich bleiben kann, outet sich der Laie und steht für alle gut sichtbar als Charakterlumpen dar, dem man nie wieder sein Vertrauen schenken darf.

    

Ist die SP eine Partei?

Martin Müller am 1.03.2008 @ 16:17

Fundament unseres Staates ist eine kapitalistische Gesellschaft. Die SP will den Kapitalismus überwinden. Nur mal so ganz grundsätzlich in die Runde gefragt: Darf sich jemand, der das Fundament unseres Staates zerstören will, überhaupt "politische Partei" nennen?

    

Heute, am Neujahrskonzert

Martin Müller am 2.01.2008 @ 21:31

Heute wurde es nun also eingeweiht, dieses BigBand Jahr. Hier ein paar Impressionen vom Neujahrskonzert mit der Dani Felber BigBand in der Stadthalle, die fast auf den letzten Platz besetzt war (inkl. Tribühne). Es war ein richtiger Ohrenschmaus. Man darf sich auf die Gala im Herbst freuen.

Dann der übliche Neujahrsapéro. Grüezi Frau … eh, äh, X, ja genau, es guets Nöis, gälled sie, ja tanke, Ihne au, Äxgüsi, darf ich dure, sali Karli, gits dich au no? Proscht und alles Gueti, gäll. Hoi Rosmarie, aha bisch im Isatz am Büffee? Schön, endlich mal e Glegeheit, von ere Kantonsrötin das überzcho, wo mer bschtellt hät, hehehe…. Grüezi Herr…, ja klar mer chönd scho mal Duzis mache…. und so weiter und so fort, Sie kennen das vermutlich auch.

Bis ich dann, ich weiss nicht wie mir geschieht, vor der SP-Stadträtin stehe. "Ja sali Martin, es guet Neus dänn und ja, viel Glück und Spass dänn im Gmeinrat." "Sali Gerdrud, ja jetzt bin ich aber baff, woher weisch dänn du das, isch ja erscht im März? Aha, klar, natüürlich, händ er ja im Stadtrat behandlet, e so öppis." Dann wieder sie mit dem ultimativen running Gag: "Gäll, bisch dänn e Bizli gnädig mit eus."

Nun, der Gnädige ist im Himmel, aber hier auf Erden, da muss Ordnung sein…

    

Klimawandelgrössenwahn

Martin Müller am 1.01.2008 @ 21:57

2008 wird das Jahr des "rent seeking" werden. Unter dem Titel "Klimawandel" wird sich selbst ein Teil des Unternehmertums in bester sozialistischer Manier über die Fleischtöpfe der Klimaumverteilungsmaschinerie hermachen. Das Terrain wird überall geebnet und vorbereitet, zum Beispiel hier. In einer Gemeinde mit dem Maximalsteuerfuss! Der Sozi spricht von "Pionieren"… und die CVP hats wieder einmal mit unterschrieben.

Dabei darf eines nicht vergessen gehen: Dieselben Politiker, welche nicht einmal im Stande sind, für die nächsten zwei, drei Jahre für stabile und bezahlbare Krankenkassenprämien zu sorgen, wollen die Temperatur in 50 Jahren um 2 Grad abkühlen. Dem sage ich Grössenwahn.

    

Politiker-Kreuzfahrt

Martin Müller am 20.11.2007 @ 23:12

National- und Ständerat befinden sich auf einer Kreuzfahrt durch die bitterkalte Nordsee, als das Schiff zu sinken beginnt. Der Kapitän gibt den Befehl, zu Evakuieren. Nach zehn Minuten meldet der Erste Offizier, dass keiner von Bord wolle. Da tritt der Kapitän selbst vor die Leute und nach zehn Minuten sind ausser den FDPlern alle von Bord. "Wie haben Sie denn das geschafft?" fragt der Erste Offizier. "Nun, die FDPler waren sich nicht einig, wer das Rettungsboot steuern darf. Bei den anderen wars einfach!" sagte der Kapitän. "Den Grünen sagte ich, das sei gegen die Klimaerwärmung, den Sozis, es sei schick, den CVPlern, es sei für die Familie, und den SVPlern, Blocher habe es befohlen."

    

Grün gewinnt: schlecht für die Umwelt!

Martin Müller am 21.10.2007 @ 16:19

Die SP scheint im grösseren Ausmass an die Grünen zu verlieren, als ihr lieb sein dürfte. Sie wird deshalb künftig versuchen, sich mit grünen Themen wieder bei diesen Wechselwählern beliebt zu machen. Kein Zweifel, die Schweiz steht vor einer Legislatur des Ökototalitarismus. Der Umwelt wird das nichts bringen. Je mehr Geld aus dem Portemonnaie des Bürgers zwangsentfernt wird, um so weniger bleibt ihm, um sich selber umweltgerecht zu verhalten. Ein Nullsummenspiel. Höchstens.

    

Frau Galladé hat provoziert

Martin Müller am 17.10.2007 @ 21:23

Nun hat also auch Frau Galladé die Auswirkungen der Machenschaften von Linksautonomen an ihrem Haus und ihrem Auto zu spüren gekriegt. "Gegen Repression und Knast" haben die Chaoten an ihre Wand gesprayt. Das ist natürlich schlimm, ein Angriff auf die Meinungsäusserungsfreiheit und die Institutionen unseres Landes. Aber sie hat eben auch provoziert.

    

Klimaerwärmung im Fehlertoleranzband

Martin Müller am 18.09.2007 @ 16:30

Nur kurz, aber weil’s so schön ist: 55 Prozent der Wetterstationen haben eine Abweichung von > 5 Grad Celsius, 15 % eine solche von > 2 Grad Celsius. Also weichen total 70 Prozent aller Messungen um mehr als 2 Grad ab. Und daraus wird dann ein Global Warming herbeigeschnorrt. Die ganze Story auf oekologismus.de.

    

Die Energielücke ohne neue KKWs stopfen

Martin Müller am 15.09.2007 @ 20:42

Ich brauche keine Politiker, die mir weismachen wollen

  • mit einem schwarzen Schaf seien Schwarze gemeint (Micheline Calmy-Rey im welschen Radio),
  • die alle 14 Tage zusätzlich entstehende Kapazität an Windenergie könne ein KKW ersetzen (Chantal Galladé am gestrigen Ständeratspodium in Dietikon),
  • die Schweizer hätten aus lauter Angst vor économiesuisse im Jahr die Solarinitiative abgelehnt (Kathy Riklin, ebenfalls gestern)
  • FDP und SVP hätten gemeinsam die Energieinitiativen gebodigt (Verena Diener, gleicher Tatort),

denn als freier Citoyen dieses Landes

  • kenne ich den Spruch, dass es in jeder Familie ein schwarzes Schaf gebe,
  • vermag ich die Kapazitäten eines KKWs durchaus einzuschätzen,
  • lasse ich mir von niemandem Angst einflössen,
  • kann ich ohne Zusatzausbildung nachprüfen, dass FDP und SVP zusammen in diesem Land schon seit Jahrzehnten  keine absolute Mehrheit mehr haben.

Doch ich wüsste, wie man die Energielücke ohne KKW stopfen könnte. Würde man all die heisse Luft, die da dieser Tage von unseren Kandidierenden, Eliten und Magistratspersonen ausgestossen wird, in eine Druckturbine einleiten, dann wären unsere Energiesorgen für die nächsten zehntausend Jahre gelöst.

    

Konstruktive SP-Werbung

Martin Müller am 5.09.2007 @ 17:30

Anstatt Angst und Schrecken zu verbreiten und damit kräftig an der ansonsten bemängelten "Verluderung des politischen Comments" mitzumischen, könnte die SP ja auch mit Aussagen operieren, die bei ihrer Klientel Zielgruppe ein Hochgefühl erzeugen und eine positive Stimmung kreieren. Ich hätte da schon mal einen Vorschlag. So um den Einstieg ins nächste Brainstorming zu erleichtern…

    

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