Ein Profiintrigant hätte geschwiegen

Martin Müller am 16.03.2008 @ 23:53

Kennen Sie den Film? Den Dok-Film über Frau Widmer-Schlumpf, mein’ ich? Wenn nicht: guckst du hier.

Ob man ihr nun glauben soll oder nicht, um das soll es sich hier nicht drehen. Vielmehr zeigt der Film ein symptomatisches Phänomen unserer politischen Möchtegern-Elite auf. Da spinnen ein paar (FF Wyss, Frösch, HH Darbellay, Levrat) eine Intrige um die Abwahl eines Bundesrats zu erreichen und sind damit sogar noch erfolgreich (was ich hiermit zur wertfreien Aussage deklariere). Doch dann lässt es deren Ego nicht zu, sich einem - diesem - Dokumentarfilm zu verweigern. Kamerapräsenz ist schliesslich alles für eine/n Mediengeile/n.

Das unterscheidet nun den stümperhaften Hobby- und Feierabendpolitiker vom echten Profiintriganten: Während Letzterer sich in Schweigen hüllt, sich nicht zu erkennen gibt und damit nach allen Seiten gefährlich bleiben kann, outet sich der Laie und steht für alle gut sichtbar als Charakterlumpen dar, dem man nie wieder sein Vertrauen schenken darf.

    

2000 Watt sind nicht genug

Martin Müller am 2.03.2008 @ 16:53

Hoppala, jetzt hat die ETH doch noch den wunden Punkt in ihrer 2000-Watt-Gesellschaft gefunden: Den Menschen. Der will da einfach partout nicht mitmachen. Weil er doch in einem Entwicklungsland lebt und sich gerne entwickeln möchte. Deshalb hat nun, nach über einer Dekade der Träumereien eine neue Vision Konjunktur: Die 1-Tonne-CO2-Gesellschaft.

Mal sehen, wann der letzte environment-driven politician das Glaubenssätzli "Die 2000-Watt-Gesellschaft ist machbar" zum letzten Mal repetiert haben wird. Wetten, dass es nicht einer dieser smarten und intellektuell unglaublich beweglichen Grünen ist?

    

Politiker-Kreuzfahrt

Martin Müller am 20.11.2007 @ 23:12

National- und Ständerat befinden sich auf einer Kreuzfahrt durch die bitterkalte Nordsee, als das Schiff zu sinken beginnt. Der Kapitän gibt den Befehl, zu Evakuieren. Nach zehn Minuten meldet der Erste Offizier, dass keiner von Bord wolle. Da tritt der Kapitän selbst vor die Leute und nach zehn Minuten sind ausser den FDPlern alle von Bord. "Wie haben Sie denn das geschafft?" fragt der Erste Offizier. "Nun, die FDPler waren sich nicht einig, wer das Rettungsboot steuern darf. Bei den anderen wars einfach!" sagte der Kapitän. "Den Grünen sagte ich, das sei gegen die Klimaerwärmung, den Sozis, es sei schick, den CVPlern, es sei für die Familie, und den SVPlern, Blocher habe es befohlen."

    

Grün gewinnt: schlecht für die Umwelt!

Martin Müller am 21.10.2007 @ 16:19

Die SP scheint im grösseren Ausmass an die Grünen zu verlieren, als ihr lieb sein dürfte. Sie wird deshalb künftig versuchen, sich mit grünen Themen wieder bei diesen Wechselwählern beliebt zu machen. Kein Zweifel, die Schweiz steht vor einer Legislatur des Ökototalitarismus. Der Umwelt wird das nichts bringen. Je mehr Geld aus dem Portemonnaie des Bürgers zwangsentfernt wird, um so weniger bleibt ihm, um sich selber umweltgerecht zu verhalten. Ein Nullsummenspiel. Höchstens.

    

Klimaerwärmung im Fehlertoleranzband

Martin Müller am 18.09.2007 @ 16:30

Nur kurz, aber weil’s so schön ist: 55 Prozent der Wetterstationen haben eine Abweichung von > 5 Grad Celsius, 15 % eine solche von > 2 Grad Celsius. Also weichen total 70 Prozent aller Messungen um mehr als 2 Grad ab. Und daraus wird dann ein Global Warming herbeigeschnorrt. Die ganze Story auf oekologismus.de.