Warum der Kanton St. Gallen nun doch noch Harmos beitreten kann
Warum der Wind um die biometrischen Pässe übertrieben ist
Warum das Sturmgewehr ins Zeughaus gehört - nicht in den Schrank
Warum sich die St. Galler SP über die Wirtschaftskrise freut
Warum ich tomARTen-Züchter werden will
Was einen Politiker zur medialen Blocher-Huldigung bewegt
Was Jung-Parteien dürfen und was selbst Jusos lassen sollten
Das sind die letzten paar Titel des Blogs eines gewissen Michael Jägers aus Diepoldsau, seines Zeichens Chef der Rheintaler FDP. Nun liegt ja Diepoldsau als einzige Rheintaler Gemeinde ennet dem Rhein. Ein Sonderfall gewissermassen: Exponiert, daher verletzlich und vielleicht gerade daher stehts darauf bedacht, obrigkeitlichen Meinungen gegenüber eher unkritisch zu begegnen. Vielleicht auch Erklärung für die Differenzen seiner und meiner Denke.
Es ist ja nun schon eine gewisse Zeit her, seit er mich um Aufnahme in die Blogroll bat. Seither habe ich sein Blog interessiert, aber kritisch verfolgt. Als erstes fielen mir seine unglaublich belehrenden Titel auf. Warum dieses, weshalb jenes, was bewegt, was andere lassen sollen. Dann bei der Personenfreizügigkeit, da hat es mir den Deckel gelupft und ich habe ihm in einem Kommentar vorgehalten, er plappere einfach unbedacht die Meinung der Parteielite nach, ohne selber zu denken und grautlierte ihm schon im Voraus zu seiner steilen Karriere als Parteifuzzi. Zugegeben, das war natürlich hart. Doch schliesslich sollte einer, der anderen ständig die Welt erklärt und alles besser zu wissen vorgibt, auch einmal einstecken können. Jedenfalls schien es mir, er reagiere ziemlich mimosenhaft und könne schlecht mit anderen Meinungen umgehen.
Danach hielt ich mich ein paar Wochen zurück. Und nun dies: Trotz eines zwischenzeitlich von ihm publizierten Artikel mit dem Titel: “Warum ein begeistertes Ja zur Personenfreizügigkeit blauäugig ist” mit entsprechend kritischer Würdigung, die wegen ihrer Art durchaus meine Sympathie hätte, hat er mich von seiner Blogroll gestrichen. Andere Meinungen bereiten ihm offenbar doch mehr Mühe, als sein damaliger Kommentar es erahnen liess. Quod est demonstrandum.