Euro 08 Nebengeräusche

Martin Müller am 15.05.2008 @ 22:22

Letzte Woche durfte ich an einer Veranstaltung unseres Gewerbevereins einen Vortrag über das Zürcher Verkehrskonzept für die Euro 08 geniessen. Lustiges war da zu erfahren. Etwa, dass die UEFA neben VIPs auch noch Very VIPs kennt. Also nicht nur Very Important Peoples, sondern auch noch Very Very Important Peoples. Letztere dürfen mit ihren Limousinen näher ans Stadion frahren. Doch der Organisator muss sicherstellen, dass sich VIPs und VVIPs auf dem kurzen Fussmarsch vom Parkplatz zum Eingang nicht begegnen können. Man stelle sich das vor: Da ertappte ja sonst noch VIP Marcel Ospel VVIP Sepp Blatter beim tschirgen. Solches darf dann schon nicht sein.

Die 16 verlangten Helilandeplätze wurden im übrigen nicht bewilligt. Vor, während und nach den Spielen ist über Zürich eine Flugverbotszone verfügt worden, die gilt sogar - oh Wunder - für die UEFA. Die Südanfluggegner mags freuen.

Der Besucheraufmarsch soll gigantisch sein. Alleine für die Fanmeile am Bellvue rechnen sie mit bis zu 60′000 Besucher pro Spiel. Doch an eines haben sie natürlich wieder nicht gedacht, die Jungs von diesem Verbalhooligan, wie hiess er doch schon wieder? Ach ja, Ledergerber: An die Leute, welche die UBS dieser Tage noch zusätzlich auf die Strasse stellt. Ich glaube, darum konnte Statthalter Graf das Verkehrskonzept gar nicht bewilligen.

    

Gateway: ohne mich!

Martin Müller am 25.03.2008 @ 21:27

SBB Cargo will im Limmattal einen Container-Gateway bauen. Dagegen wehrt sich die Bevölkerung massiv. Sie hatte sich zu einem Bürgerkomitee "Gateway: So nicht!" zusammengeschlossen, das rund 1500 Mitglieder hat. Dieses Komitee wurde durch mich initiiert und ich war sein Gründungspräsident. Nach und nach liess ich aber auch andere vortreten. Schliesslich will jeder, der gratis und franko irgendwo mitmacht, auch irgend eine Gegenleistung, und sei es nur der politischen Profilierung wegen.

Nun ist dieses Komitee aber mehr und mehr in eine PR-Plattform für die FDP-Bezirksparteipräsidentin Karin Boog und ihren guten Kollegen, den CVP-Kantonsrat Josef Wiederkehr pervertiert worden. Die Beiden taktierten immer unverfrorener und verlangten schlieslich kurz vor Ostern, für mich völlig überraschend, ich als derzeit Medienverantwortlicher und zuständig für Korrespondenz mit den Mitgliedern, habe mich anonym hinter einer info@ - Adresse zu verstecken und sämtliche Korrespondenz immer mit allen Co-Präsidiums-Mitgliedern zu unterzeichnen. Letzteres hielten wir schon immer so, doch den mit der info@ - Adresse hatten wir vor über einem Jahr bereits besprochen und als abgelehnt protokolliert. Doch das störte die Beiden nicht im Geringsten. Ohne auch nur einen Blick ins Protokoll werfen zu wollen, wurde unter Hinweis auf die vage Erinnerung der Beiden, man habe sich damals wohl befürwortend entschieden - untraktandiert notabene - darüber abgestimmt. Damit beendete ich meine Mitgliedschaft natürlich sofort. Persönliche Mails an Frau Boog bleiben seit da unbeantwortet.

Undank ist der Welten Lohn. Gut, dass es Blogs gibt.

    

Moritz Leuenberger in USA auf Erholungsurlaub

Martin Müller am 2.03.2008 @ 16:28

Die Meldung: Bundesrat Moritz Leuenberger nimmt vom 4. bis 6. März 2008 an der Internationalen Konferenz für erneuerbare Energien (Washington International Renewable Energy Conference; WIREC 2008) in Washington (USA) teil.

Das Fazit: Wussten wir doch alle schon längst, dass der seine Energie mal erneuern sollte. Wir wünschen gute Erholung.

    

Weniger Chur - mehr Kur!

Martin Müller am 24.02.2008 @ 21:34

Die Meldung:

Die Stadt Chur hat ein nächtliches Alkoholkonsumverbot auf öffentlichem Grund beschlossen.

Dazu hätte ich dann gleich mal ein paar Fragen:

a) Befindet man sich nun in einem privaten Auto sitzend, das auf einer öffentlichen Strasse fährt, auf privatem, oder auf öffentlichem Grund?

b) Sind jetzt Restaurants öffentlicher Grund, oder gilt das nur in Raucherfragen?

c) Dürfen Churer Politiker nach geschlagener Debatte im Rathaus, also öffentlichem Grund, nicht mal mehr miteinander anstossen?

d) Stehen die Ortstafeln in Chur genau auf der Gemeindegrenze, oder wie andernorts üblich, dort wo der Innerortsbereich beginnt?

e) Wenn bei d) Letzteres, woher wissen Ortsunkundige, wann sie sich auf öffentlichem Churer Boden befinden und wann noch nicht?

f) Was für eine himmeltraurig-idiotische Kultur hat sich eigentlich da in unserem Lande eingenistet, dass die Mehrheit meint, mit Gesetzen wider die Freiheit zu mehr Sicherheit und Ordnung zu kommen?

    

Adieu

Martin Müller am 17.02.2008 @ 22:39

Hierbei kann man sich als Unternehmer nur noch die Kugel geben. Good bye!

    

Wyler/Zapfi: Erinnerung an Rudolf Hafner

Martin Müller am 27.01.2008 @ 23:25

Den zwei mutigen Frauen, die im Zürcher Sozialhilfeskandal eine noch nicht näher bekannte Rolle spielen, ist zu gratulieren. Ich hoffe nur nicht, dass ihre Geschichte so ausgeht, wie jene von Rudolf Hafner, der 1984 den Berner Finanzskandal aufdeckte. Zur Erinnerung an dessen Geschichte, die ich hier wieder gefunden habe, jedoch da 1:1 als Backup wiedergebe. Man beachte insbesondere die Parallelen im dritten Absatz. Rudolf Hafner wurde im Anschluss daran noch für die Grünen in den Nationalrat gewählt, verschwand jedoch anschliessend von der politischen Bühne.

Rudolf Hafners Enthüllungen

Dieses nach aussen hin solide, kaum erschütterliche Gefüge der bernischen Politik geriet vom Spätsommer 1984 an aus unscheinbarem Anlass in Schwingungen, die es vorübergehend aus seinen Fundamenten zu heben drohten. Um endgültig zu beurteilen, bis in welche Tiefe die Erschütterung wirklich reichte, fehlt heute wohl noch die genügende Distanz. Regierungsräte waren damals Ernst Blaser, Werner Martignoni, Bernhard Müller und Peter Schmid von der Schweizerischen Volkspartei, Kurt Meyer, Gotthelf Bürki und René Bärtschi (als Nachfolger des kurz zuvor verstorbenen Henri Sommer) von den Sozialdemokraten und Henri-Louis Favre sowie Hans Krähenbühl von den Freisinnigen.

Am 23.August 1984 schickte der 33jährige Rudolf Hafner, seit 1980 Revisor bei der Finanzkontrolle des Kantons Bern, einen 23seitigen Bericht an die Mitglieder des Grossen Rates. Darin beschuldigte er den Regierungsrat, er habe immer wieder Vorschriften des Finanzhaushaltgesetzes verletzt, Lotterie- und Fondsgelder ihrem Zweck entfremdet, heimlich politische Organisationen und Abstimmungskomitees mit Zuwendungen aus öffentlichen Geldern unterstützt und durch buchhalterische Tricks solche Finanzmanöver verschleiert. Hafner forderte deshalb eine Disziplinaruntersuchung gegen die Mitglieder der Kantonsexekutive.

Regierungsrat und Verwaltung reagierten ungeschickt. Sie veranlassten eine Durchsuchung der Wohnung Hafners durch die Polizei, weil er möglicherweise Amtsgeheimnisse verletzt habe. So entstand der Eindruck, man habe den unbequemen Kritiker verhaften und mundtot machen wollen, statt seine Beanstandungen zu prüfen. In der Herbstsession, die gleich darauf anfing, wählte der Grosse Rat eine 17köpfige Besondere Untersuchungskommission (BUK) mit 13 Mitgliedern aus den grossen Regierungsparteien und je einem Vertreter der kleinen Fraktionen. Präsidentin wurde Fürsprecherin Rosmarie Felber von der christlich-sozialen Volkspartei. Die Kommission begann gleich mit ihrer Arbeit, wollte aber Ergebnisse erst beim Abschluss der Beratungen bekanntgeben. So erfuhr die Öffentlichkeit erst im Herbst 1985, mehr als ein volles Jahr nach Hafners erstem Auftreten, Genaueres über das Vorgefallene.

Als der Grosse Rat in der Novembersession 1985 endlich über den Bericht der Besonderen Untersuchungskommission zu Hafners Eingabe vom August 1984 diskutieren konnte, interessierte sich das Publikum bereits weniger für die Debatten im Kantonsparlament als für neue Enthüllungen, die Hafner in einem zweiten Schub Ende Oktober 1985 eben der Besonderen Untersuchungskommission zugeleitet hatte. Anders als beim ersten Mal ging es nun weniger um Spezielles aus dem Bereich von Buchführung und Finanzkontrolle, worüber sich der Durchschnittsbürger kein eigenes Urteil bilden konnte und sich deshalb wohl auch weniger erregen liess. Was Hafner jetzt vorbrachte, lag zum Teil der Vorstellungs- und Erfahrungswelt des Bürgers näher, nämlich Missbräuche beim Budgetkonto Unvorhergesehenes und bei der Verwendung von Lotteriegeldern, vor allem aber die Verrechnung von Spesen durch Mitglieder des Regierungsrates.

Der Vorschlag des Kantons enthielt jeweilen einen Posten Unvorhergesehenes von 300′000 Franken, über den der Regierungsrat verfügte. In die Zahlungen hatte nur die Staatswirtschaftskommission Einblick, nicht aber die einzelnen Grossräte, und auch die Finanzkontrolle unterliess es auf Weisung ihres eigenen Chefs ausdrücklich, diese Ausgaben auf ihre Gesetzmässigkeit hin zu prüfen. Zudem förderte es ein wirksames Verfahren kaum, wenn der erste Sekretär der Finanzdirektion, die zu überprüfen war, zugleich als Sekretär der Staatswirtschaftskommission in einer Schlüsselstellung der Kontrollinstanz sass.

Über das Unvorhergesehene wurden zum Beispiel Beiträge geleitet, die der Öffentlichkeit nicht bekannt werden sollten, weil sie dort Anstoss erregt hätten, etwa Gelder für die antiseparatistische Force démocratique, für die Aktion Bernisches Laufental oder für Parteien und Verbände, die bei kantonalen Volksabstimmungen den Kampf für umstrittene Vorlagen führten. In anderen Fällen nutzte man das Unvorhergesehene, um Nachkredite und Ratsdebatten darüber zu vermeiden oder um die Finanzkompetenzen des Grossen Rates und gelegentlich sogar die Möglichkeit eines fakultativen Referendums zu umgehen. Es diente auch nicht der Transparenz, dass die Gelder bisweilen auf recht verschlungenen Wegen zu ihren Empfängern gelangten.

Die Existenz des Kontos war nicht unbekannt. Der Aussenseiter Grossrat Luzius Theiler von der kleinen Gruppe der Demokratischen Alternative hatte dazu mehrmals bei Verhandlungen über Budget oder Staatsrechnung Fragen gestellt, doch wischte der Finanzdirektor sie mit der Bemerkung unter den Tisch, es sei dem Regierungsrat nicht zuzumuten, für einen Posten von 300′000 Franken sozusagen Striptease zu machen, und der Grosse Rat billigte diese Auffassung.

Schon seit der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts existierte im Kanton Bern die SEVA, eine Lotterie - ursprünglich für Seeschutz, Verkehrswerbung und Arbeitsbeschaffung -, der später auch Gelder aus dem Schweizer Zahlenlotto zuflossen. Sie waren für wohltätige und gemeinnützige Zwecke bestimmt, und der Regierungsrat legte diese Begriffe sehr weitherzig aus, wenn er jährlich insgesamt rund 8-10 Millionen Franken aus Lotteriegewinnen verteilte. So unterstützte er, zum Teil auf dem Umweg über das Budgetkonto Unvorhergesehenes, die Tätigkeit der Force démocratique oder der berntreuen Laufentaler, aber er spendete auch Geld zur Beeinflussung der Juraplebiszite von 1974 und 1975 oder der Gemeindewahlen in Moutier 1982.

Dazu speisten Lotterieerträge von je rund 10000 Franken jährlich bei jeder der 14 Direktionen der bernischen Staatsverwaltung ein Kässeli für kleinere Ausgaben bei geselligen oder ähnlichen Anlässen. Nach dem Urteil von Rechtsexperten handelte es sich dabei - entgegen der Auffassung des Regierungsrates - nicht um private Mittel, über welche die Exekutive dem Grossen Rat keine Rechenschaft schulde. Stossend war die Verwendung der Kässeli auch deshalb, weil für ähnliche Zwecke jeder Regierungsrat bereits über seine normale Besoldung hinaus eine Repräsentationszulage von jährlich 10000 Franken bezog.

Grossrat Luzius Theiler hatte diesen Problemkreis schon 1981 und 1983 in einer Interpellation und in einer Motion aufgegriffen, doch antwortete der Polizeidirektor, der in dieser Sache federführend war, unvollständig und für die Kontrolle der Auszahlungen sogar falsch. Beide Vorstösse fanden im Rat keine Unterstützung.

Nun kam die Besondere Untersuchungskommission zum eindeutigen, harten Schluss, es liege Missbrauch von Lotteriegeldern vor, und einzelne Regierungsräte hätten beim Spesenbezug eine wenig grosszügige Mentalität an den Tag gelegt.

Die Mehrzahl der Regierungsräte liess sich nämlich für nicht näher umschriebene Auslagen in Amtsgeschäften ohne Belege Spesen von zum Teil mehreren tausend Franken im Jahr vergüten. Damit beglichen sie mitunter auch Persönliches wie die Prämien ihrer Autoversicherung oder Kosten bei Anlässen ihrer politischen Partei.

Aufsehen erregten aber namentlich Reisen, die aus dem SEVA-Fonds der Präsidialverwaltung bezahlt worden waren, so 1981 eine Fahrt der Regierungsräte mit ihren Frauen nach Wien oder der Besuch des englischen Fussball-Cupfinals in London 1983 durch den Staatsschreiber sowie sechs Regierungsräte aus allen drei Regierungsparteien. Gelegentlich finanzierte das SEVA-Kässeli der Präsidialverwaltung zudem Ausflüge der Bire, einer geselligen Vereinigung der amtierenden und der ehemaligen bernischen Regierungsräte, die schon in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts bestand. Hinter dieser Praxis stand nicht eine Bereicherungsabsicht der Regierungsräte, sondern ein unbedachtes Fortführen von Traditionen, nach deren Anfängen und Berechtigung man nicht bohrend fragte. Menschliche Schwächen und nicht wohlgeplantes Raffen waren den Regierenden zum Verhängnis geworden und stellten ihr Ansehen in Frage.

Am meisten Zorn lösten übrigens nicht Barzahlungen aus, sondern Reparaturen, welche der Polizeidirektor an seinem Privatauto der Prestigemarke Jaguar zu wiederholten Malen in der Garage des Kantonalen Kriegskommissariates hatte ausführen lassen. Rudolf Hafner schätzte den Wert dieser Gratisarbeiten auf 20000 Franken, während der Regierungsrat dem Grossen Rat in der Antwort auf eine Interpellation eine niedrigere Summe nannte. Dennoch wurde der Jaguar bald Stichwort und Symbolgegenstand für die Finanz-affäre.

Historischer Verein des Kantons Bern

    

Bündner Psychotherapeuten in Zürich zulassen?

Martin Müller am 8.01.2008 @ 22:24

Laut einem Bericht in der LiZ soll eine in Graubünden anerkannte Psychotherapeutin nicht im Kanton Zürich selbständig praktizieren dürfen. Übertitelt ist der Artikel mit "Bündner Psychotherapeuten in Zürich zulassen?" Nun, interessant ist die Abhandlung im Artikel schon und man könnte sich durchaus auch darüber trefflich streiten. Indes, interessanter ist die Wirkung, die der Titel auf mich hatte. Instinktiv schrie es in mir auf: Ja nicht! Sonst erzählen den Zürchern noch mehr Leute, wie nötig die Bündner doch die Subventionen hätten, bis jene es auch noch glauben.

    

Blocher ist nicht mein Problem

Martin Müller am 6.01.2008 @ 20:45

Natürlich finde ich es in gewisser Weise schade, dass Herr Blocher als Bundesrat abgewählt wurde und wie das inszeniert wurde, ist unter jeder Kanone. Aber deshalb muss ich doch noch lange nicht meinen Blog mit täglichen Missmutbezeugungen zumüllen. Ich finde, die FDP hat genug eigene Probleme. Gleichzeitig hoffe ich, damit alle Anfragen zu diesem Thema beantwortet zu haben.

    

Politiker-Kreuzfahrt

Martin Müller am 20.11.2007 @ 23:12

National- und Ständerat befinden sich auf einer Kreuzfahrt durch die bitterkalte Nordsee, als das Schiff zu sinken beginnt. Der Kapitän gibt den Befehl, zu Evakuieren. Nach zehn Minuten meldet der Erste Offizier, dass keiner von Bord wolle. Da tritt der Kapitän selbst vor die Leute und nach zehn Minuten sind ausser den FDPlern alle von Bord. "Wie haben Sie denn das geschafft?" fragt der Erste Offizier. "Nun, die FDPler waren sich nicht einig, wer das Rettungsboot steuern darf. Bei den anderen wars einfach!" sagte der Kapitän. "Den Grünen sagte ich, das sei gegen die Klimaerwärmung, den Sozis, es sei schick, den CVPlern, es sei für die Familie, und den SVPlern, Blocher habe es befohlen."

    

Wenn Franz Steinegger hustet

Martin Müller am 27.10.2007 @ 20:23

Was um Himmels Willen hatte Katastrophen-Franz am Freitag in der Arena zu suchen? Will er Nachfolger vom Pulvio verschossen, Felli bachab werden? Gut, solange er noch länger spricht, wie hustet (bei 1h 11 min), versteht man ihn mindestens besser als seinen Nach-nach-nach-nach-nach-nach-nach-folger.

    

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