Eben mal ein Bischen drohen
Würde ich angesichts der Wirtschaftsflaute verlauten lassen, ich befürchtete einen Bombenanschlag aufs Bundeshaus, sollte ich nicht schleunigst Überbrückungshilfe erhalten, mancher hielte mich für verrückt und ich hätte bestimmt eine Strafklage wegen Drohung, Nötigung, Erpressung und manchem mehr am Hals. Was passiert nun mit dem Ministerpräsidenten Ungarns, der mit dem Fall des eisernen Vorhangs droht, sollte Westeuropa nicht schleunigst Kohle rüberwachsen lassen? Etwas Merkel’sche Empörung, that’s all folks. Wetten, dass die Euroguten nächste Woche klammheimlich ein paar Milliarden locker machen?

Tja, wer hat’s erfunden? Die Banken!
Kommentar von Thommen — 2.03.2009 @ 00:44
Auja, er soll fallen, der eiserne Vorhang. Dann gewinnt die natürliche Ordnung wieder Oberhand und der Siegeszug des Sozialismus in westlichen Staaten wird - vielleicht - gestoppt
Kommentar von anaximander — 2.03.2009 @ 02:51
Die Drohung des ungarischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsany ist reine Rhetorik und ein Akt der Verzweiflung. Es zeigt wie schlecht es um Ungarn und die Ostblock-Staaten steht.
Die würden nie und nimmer freiwillig auf die Errungenschaften des Kapitalismus verzichen und den eisernen Vorhang wieder hochziehen. Stattdessen werden sie die Personenfreizügigkeit mit der Schweiz ausnutzen und bei uns nach Arbeit suchen.
Die schauen genau was bei uns passiert. Siehe hier:
http://www.budapester.hu/index.php?option=com_content&task=view&id=3821&Itemid=26
Kommentar von Alexander Müller — 8.03.2009 @ 10:30