Fehlkonstruktion BVG
Der Bundesrat senkt den BVG-Mindestzinssatz von 2.75 auf 2 Prozent. Dass dies angesichts der Börsenentwicklung nötig ist, ist ebenso unumstritten, wie es sicher ist, dass sich linke Sozialpatrioten einmal mehr darüber empören werden. Aber dass dieses BVG eine Fehlkonstruktion sein könnte, weil Zwangssparen per se ein unliberales Anliegen ist, auf diese Idee kommen sie natürlich wieder nicht.
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Mir ist vorallem eines aufgefallen. Der Mindestzinssatz wurde bereit in den guten Börsenjahren gesenkt. Nun wird er wieder gesenkt.
Meiner Meinung nach müsste man sich einmal Gedanken über Art und Weise wie Pensionskassen geführt werden machen. Die Pensionskassen sind es, die durch ihre Aktienpakete Einfluss auf die Grossen Publikumsgesellschaften und die Boni derer Manager ausüben könnten. Wieso tun sie es nicht? Könnte es daran liegen, dass die Verwalter der Pensionskassen inkompetent sind?
Kommentar von Alexander Müller — 27.10.2008 @ 23:43