Ein schwarzer Tag für die Freiheit

Martin Müller am 28.09.2008 @ 20:20

Er wird als schwarzer Tag für die Freiheit in die Geschichte eingehen, dieser 28. September 08. Da wäre zum einen dieser Eingriff ins Privateigentum der Wirte in Zürich und in Basel (Totale Rauchverbote). Gut, der Gegenvorschlag in Zürich war nicht eben gerade ein Ausfluss besonders intelligenter Politik. Wir nehmen zu Kenntnis: Trotz einer übermässigen Marktmacht mit einem Anteil von rund 70 Prozent waren wir Nichtraucher bisher nicht in der Lage, uns auf dem Markt durchzusetzen. Also muss es nun der Staat richten und der tuts wie üblich: gründlich und total. Bleibt wohl den Wirten nur noch die Zuflucht zur Kirche der Raucher Gottes. Oder nach Nidwalden zügeln, da sind künftig Raucher- und Nichtraucherbeizen aussen angeschrieben. Die wissen noch, was sich gehört.

Dann wäre da dieser unselige Berufsbildungsfonds, in den wir künftig einzahlen müssen, wenn wir keinen Lehrling ausbilden und auch nicht in einen Branchenfonds einzahlen. Damit ist dann zwar der Solidarität genüge getan, doch es wird kaum eine Lehrstelle mehr geschaffen werden dadurch, im Gegenteil. Die Versuchung wird gross sein, sich der unangenehmen und manchmal aufreibenden Lehrlingsausbildung durch Zahlung dieses Ablasses zu entziehen. Und ich werde wohl meinen Geschäftssitz die paar Hundert Meter über die Grenze in den Aargau verschieben.

    

In the Mood und so…

Martin Müller am 14.09.2008 @ 20:44

Mal wieder was aus der Rubrik "und mehr…": Das Big Band Festival Dietikon ist Geschichte. Es war schlicht GEIL! Die vielen hochstehenden Big Bands boten während zwei Tagen Genuss, Entspannung und Lebensfreude pur. Natürlich ist hierzulande die Swiss Army Big Band kaum zu topen. Aber dicht auf den Fersen lauern viele weitere Formationen. Ich freue mich mal schon auf den 4. bis 6. September 09, wenn es wieder heisst: Swing in Dietikon.

Nach dem Konzert am Samstag (eigentlich war es schon Sonntag) treffen wir im Foyer der Stadthalle auf Pepe Lienhard (jaja, sowas gibts bei uns in der Schweiz) und wir wechseln ein paar Worte über die Qualität der aufgetretenen Big Bands. Danach verabschieden wir uns artig und Herr Lienhard drückt allen von uns die Hand. Draussen, auf dem Marsch nach Hause, meine Tochter, eine der Saxophonistinnnen in der SJMD: "He, diese Hand wasche ich nie wieder!"