Gateway: ohne mich!
SBB Cargo will im Limmattal einen Container-Gateway bauen. Dagegen wehrt sich die Bevölkerung massiv. Sie hatte sich zu einem Bürgerkomitee "Gateway: So nicht!" zusammengeschlossen, das rund 1500 Mitglieder hat. Dieses Komitee wurde durch mich initiiert und ich war sein Gründungspräsident. Nach und nach liess ich aber auch andere vortreten. Schliesslich will jeder, der gratis und franko irgendwo mitmacht, auch irgend eine Gegenleistung, und sei es nur der politischen Profilierung wegen.
Nun ist dieses Komitee aber mehr und mehr in eine PR-Plattform für die FDP-Bezirksparteipräsidentin Karin Boog und ihren guten Kollegen, den CVP-Kantonsrat Josef Wiederkehr pervertiert worden. Die Beiden taktierten immer unverfrorener und verlangten schlieslich kurz vor Ostern, für mich völlig überraschend, ich als derzeit Medienverantwortlicher und zuständig für Korrespondenz mit den Mitgliedern, habe mich anonym hinter einer info@ - Adresse zu verstecken und sämtliche Korrespondenz immer mit allen Co-Präsidiums-Mitgliedern zu unterzeichnen. Letzteres hielten wir schon immer so, doch den mit der info@ - Adresse hatten wir vor über einem Jahr bereits besprochen und als abgelehnt protokolliert. Doch das störte die Beiden nicht im Geringsten. Ohne auch nur einen Blick ins Protokoll werfen zu wollen, wurde unter Hinweis auf die vage Erinnerung der Beiden, man habe sich damals wohl befürwortend entschieden - untraktandiert notabene - darüber abgestimmt. Damit beendete ich meine Mitgliedschaft natürlich sofort. Persönliche Mails an Frau Boog bleiben seit da unbeantwortet.
Undank ist der Welten Lohn. Gut, dass es Blogs gibt.
