Unerbetene Subventionen
So macht man das also heute mit den Subventionen. Man kündigt die Entlassung von 400 Leuten an und schon muss man um finanzielle Unterstützung durch Politiker von Links über fest Links bis ganz Links, von CVP über SP bis Grün, gar nicht erst bitten. Die kommt dann von alleine. Ganz schön clever, das Kerlchen von einem Bahn-Chef.
Aus regionalpolitischem Interesse habe ich ja schon länger mit SBB Cargo zu tun und hatte bereits früher die Strategie dieses Bundesbetriebs kritisiert. Fakt ist auch heute noch, dass SBB Cargo den Löwenanteil ihres Verlustes im Ausland einfährt. Kein Wunder: Wer zuerst Container durch halb Europa karrt, um sie in der Schweiz zu triagieren und danach wieder durch halb Europa zu karren, kann damit nur Verlust einfahren. Wann endlich schauen die Verantwortlichen im BAV, im Bundesrat und im Parlament endlich genau hin?
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Die können nicht genau hinschauen, ihr Blick ist verschleiert. Das muss so sein. Andernfalls fiele ihn viel zu viel an Ungereimtheiten auf.
Was ich nicht okay finde, ist dieses Engagement im Ausland, mit dem sie Verluste einfahren - und Schweizer Arbeitnehmer entlassen, als würden diese Entlassungen auch nur ein Problem lösen.
Kommentar von anaximander — 14.03.2008 @ 14:21