Und was tut nun die Schweizer Presse?
Das Verhalten der Schweizer Presse wird für mich einen entscheidenden Hinweis darauf geben, wie es um die vierte Macht im Staate steht. Nun ist die SP die Verliererin, die SVP die Gewinnerin. Würde nun die Presse das sein, was sie sein sollte, nämlich eine neutrale Berichtertstatterin, so müsste die Schweizer Presse nach rechts-konservativ rücken. Das ist zwar schlecht für meine Linie, aber, das muss man neidlos anerkennen,es wäre die Konsequenz aus den Wahlergebnissen des heutigen Tages. Wird sie aber nicht. Garantiert.
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Wir haben ja die Weltwoche
Kommentar von Guido — 22.10.2007 @ 07:54
Yep, das ist eh die einzige Zeitung, deren Journalisten noch wissen, was eine Recherche ist; die anderen verstehen sich dafür aufs Googelisieren
Kommentar von anaximander — 22.10.2007 @ 17:52
Wenn du dich damit auf 20min und Konsorten beziehst kann ich dir nur recht geben - ist ja zum Teil lustig was da an Halbwahrheiten drin steht.
Die Weltwoche hingegen … tja, wenn man unter “Recherche” so etwas versteht wie “alles, was irgendwie irgendwo steht und die eigenen rechtskonservativen Vorurteile bestätigen kann” hast du sicher recht
Kommentar von Guido — 22.10.2007 @ 22:37
Niemand hatte eine derartige Medienpräsenz wie die SVP - nicht nur dank den zahlreichen Inseraten - gerade auch in den sog. «linken Medien», dem Schweizer Fernsehen (alleine dreimal «Arena» zum GPK/Roschacher/Geheimplan-Komplex), dem Tagi, dem Blick und den Gratiszeitungen von Tamedia und Ringier. Die «linken Medien» waren die beste Wahlhilfe für die SVP. Wer da noch behauptet, die vierte Macht im Staat hätte noch nie die Rechtskonservativen gestützt, hat irgendwas verschlafen…
Kommentar von Thomas Läubli — 22.10.2007 @ 23:31