Wenn Franz Steinegger hustet

Martin Müller am 27.10.2007 @ 20:23

Was um Himmels Willen hatte Katastrophen-Franz am Freitag in der Arena zu suchen? Will er Nachfolger vom Pulvio verschossen, Felli bachab werden? Gut, solange er noch länger spricht, wie hustet (bei 1h 11 min), versteht man ihn mindestens besser als seinen Nach-nach-nach-nach-nach-nach-nach-folger.

    

Oh Schreck: Pelli will bleiben

Martin Müller am 22.10.2007 @ 20:52

Es war nur eine Randbemerkung in irgend einer der unzähligen Elefantenrunden gestern Abend: Fulvio Pelli sagte, er wolle nun jene Kantonalsektionen auf Kurs bringen, die sich noch nicht erneuert hätten, die bereits erneuerten hätten gewonnen. Da will also einer weiterhin mit liberaler Watte gepolsterten Etatismus an die Frau und den Mann bringen. Irgendwie kam er mir vor wie Gerhard Schröder, der nach seiner knappen Wahlniederlage vor laufender Kamera die grosse Lippe riskierte. Nein, nein. Pulvio verschossen, Felli bachab.

    

Und was tut nun die Schweizer Presse?

Martin Müller am 21.10.2007 @ 23:10

Das Verhalten der Schweizer Presse wird für mich einen entscheidenden Hinweis darauf geben, wie es um die vierte Macht im Staate steht. Nun ist die SP die Verliererin, die SVP die Gewinnerin. Würde nun die Presse das sein, was sie sein sollte, nämlich eine neutrale Berichtertstatterin, so müsste die Schweizer Presse nach rechts-konservativ rücken. Das ist zwar schlecht für meine Linie, aber, das muss man neidlos anerkennen,es wäre die Konsequenz aus den Wahlergebnissen des heutigen Tages. Wird sie aber nicht. Garantiert.

    

Blowjob für den Darbenden

Martin Müller am @ 23:04

Im Moment gefällt sich der Darbende in der Rolle des “Züngleins an der Waage”. Viel Erfolg beim Blowjob!

    

Verigss es, Paul!

Martin Müller am @ 22:55

Paul Rechsteiner, Gewerkschafter, in der Wahlsendung von SF: Personenfreizügigkeit mit Bulgarien und Rumänien ja, aber das Lohnniveau in der Schweiz muss erhalten bleiben. Verigss es, Paul! Auch du, gerade du, wirst die Ökonomie nicht neu erfinden. (Paul und ich sind nicht per du, aber manchmal muss man auch über der Sache stehen.)

    

Grün gewinnt: schlecht für die Umwelt!

Martin Müller am @ 16:19

Die SP scheint im grösseren Ausmass an die Grünen zu verlieren, als ihr lieb sein dürfte. Sie wird deshalb künftig versuchen, sich mit grünen Themen wieder bei diesen Wechselwählern beliebt zu machen. Kein Zweifel, die Schweiz steht vor einer Legislatur des Ökototalitarismus. Der Umwelt wird das nichts bringen. Je mehr Geld aus dem Portemonnaie des Bürgers zwangsentfernt wird, um so weniger bleibt ihm, um sich selber umweltgerecht zu verhalten. Ein Nullsummenspiel. Höchstens.

    

Frau Galladé hat provoziert

Martin Müller am 17.10.2007 @ 21:23

Nun hat also auch Frau Galladé die Auswirkungen der Machenschaften von Linksautonomen an ihrem Haus und ihrem Auto zu spüren gekriegt. "Gegen Repression und Knast" haben die Chaoten an ihre Wand gesprayt. Das ist natürlich schlimm, ein Angriff auf die Meinungsäusserungsfreiheit und die Institutionen unseres Landes. Aber sie hat eben auch provoziert.

    

Aber wir sind doch Rassisten!

Martin Müller am 15.10.2007 @ 20:37

Jetzt bin ich schon etwas irritiert über die Schweizer und die internationale Presse. Da verweigert am letzten Samstag das Schweizer Fernsehpublikum Claudia Wambululu doch glatt das Miss-Schweiz-Krönchen und wird schäbig auf den dritten Platz verwiesen. Dies ganz gewiss nur wegen ihrer Hautfarbe, das liegt doch klar auf der Hand. Doch kein einziges dieser scheinheiligen Mediümmer (für Deutschen Leser: Populoschweizerische Mehrzahl von Medium) schafft es, uns daraus den Rassismus-Strick zu drehen. Ach, es ist einfach nicht mehr so wie früher, als sich diese Mediümmer noch kritisch mit der helvetischen Alpenrepublik auseinandersetzten.

    

Sparpotential für Wirte bei Rauchverbot

Martin Müller am 8.10.2007 @ 10:55

Nach neustem common-sense sind Gaststuben und Sääle in Restaurants nicht mehr Privateigentum des Wirts oder Verpächters, sondern öffentliche Räume und deshalb wird künftig dort das Rauchen per Gesetz verboten sein. Wir werden uns daher daran gewöhnen müssen, dass die orangenen Männchen von der Stadtreinigung und die grünen von der Stadtgärtnerei sich nicht nur während der Znünipause in Restaurants aufhalten, sondern diese Lokalitäten auch arbeitenderweise betreten werden. Schliesslich liegt es in der Obliegenheit der öffentlichen Hand, in öffentlichen Räumen für Sauberkeit und Pflege zu sorgen. Ich begreiffe jene Wirte nicht, die sich noch immer gegen dieses Rauchverbot stemmen, bietet es ihnen doch ungeahntes Sparpotential beim eigenen Raumpflegepersonal.