Geheimplan GLG

Martin Müller am 7.09.2007 @ 21:39

Was ist das eigentlich für ein Schaulaufen Sauhaufen da oben in Bern? Geheimplan gegen Blocher, Komplottplan gegen Rorschacher, Bekanntmachung ungesicherter Vorhaltungen durch Frau Meier Schatz’ Kommisison, Ablenkungsmanöver, Faschovorwürfe seitens Couchepäng, Missachtung der Gewaltenteilung und Indiskretionen durch Frau Meier Schatz’ Kommission. Sind die noch bei Sinnen?

Nun gut, wenn schon alle einen Geheimplan haben, so will ich das auch. Jetzt ist ein Geheimplan zwar nur dann geheim, wenn niemand etwas davon weiss, aber nur dann ein Plan, wenn möglichst alle, die mitwirken sollen, auch davon wissen. So ergibt meine Güterabwägung die Aufgabe der Geheimhaltung für meinen Geheimplan. Und der geht so: Diese Egomanentruppe da in Bern oben hat den Laden schon längst nicht mehr im Griff. Und jetzt noch dieses Theater. Die gehören alle abgewählt. Neues Blut, frischer Wind, das täte gut. Deshalb werde ich keinen einzigen Bisherigen mehr wählen, an deren Stelle aber ein paar Neue kummulieren. Und wenn das, so mein Plan, alle tun, dann gibts am 21. Oktober in Bern oben ein paar GLG - ganz lange Gesichter.

    

Konstruktive SP-Werbung

Martin Müller am 5.09.2007 @ 17:30

Anstatt Angst und Schrecken zu verbreiten und damit kräftig an der ansonsten bemängelten "Verluderung des politischen Comments" mitzumischen, könnte die SP ja auch mit Aussagen operieren, die bei ihrer Klientel Zielgruppe ein Hochgefühl erzeugen und eine positive Stimmung kreieren. Ich hätte da schon mal einen Vorschlag. So um den Einstieg ins nächste Brainstorming zu erleichtern…

    

Wenn 2 dasselbe tun…

Martin Müller am @ 15:00

Jetzt atomisiert sich die SP selbst. Mit einer eher mittelmässigen Fotomontage sucht die Partei, Angst und Schrecken vor KKWs zu verbreiten. Dies, nachdem ihre Exponenten wochenlang die Plakate der SVP, teils unter Zuhilfenahme übelster demagogischer Umdeutung, zu diskreditieren suchte. In ihrem Blog bezieht die SP nun deswegen - mindestens bis jetzt - vorwiegend Prügel. Viele verstehen die Botschaft nicht und finden, die SP spiele mit den Gefühlen rund um 9/11.

Ich könnte mir vorstellen, dass nun auch folgende Bildkombination durchaus realistisch wäre:

via ArlesheimReloaded, 20 Minuten, SchweizInfo, Wahlen2015

    

Wo bleibt eigentlich der Siegeszug des Neoliberalismus?

Martin Müller am 3.09.2007 @ 21:30

Die Gespenstergeschichte zum Neoliberalismus, die uns Michael Wolgemuth vom Walter Euken Institut, mit dem ich vor wenigen Monaten an einem Kolloquium des Liberalen Instituts in Zürich das Vergnügen hatte, dürfte zum Feinsten gehören, was uns je zu diesem Thema aufgetischt wurde. Brilliant!

    

It’s The Logic, Stupid!

Martin Müller am @ 18:02

Die allererste Frage der deluxe Version von Smartvote lautet: "Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters für Frauen und Männer auf 67 Jahre?" Mögliche Antworten: Ja, eher Ja, eher Nein, Nein. Keine allzu schwere Frage, dürfte man meinen. Doch weit gefehlt! Da haben es doch wieder einige Differenzierungswütige geschafft, an dieser Stelle eine völlig andere Frage zu beantworten. Die Antwort ist dann "eher Nein" oder "Nein" und im Kommentar wird dies damit begründet, dass man halt eben eher für ein flexibles Rentenalter sei. Sapperlot, das ist zwar als Argumentation interessant, war jedoch hier schlicht nicht gefragt! Bei dieser Frage kann man nur wählen zwischen status quo und 67 Jahre. Natürlich zieht sich dieses Muster auch noch durch recht viele Antworten durch. So landen diese Kandidierenden dann ausser Rang und Platz bei allen Ratsuchenden die sich sagen: Wenn ich nur wählen kann zwischen status quo und Alter 67, dann nehme ich vernünftigerweise Alter 67. Und dieser Logik auch noch konsequent folgen.

    

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