Die Mitte ist dort wo nichts ist
Es ist Wahlkrampf, da wollen die Parteien den potentiellen Wähler von diesem und jenem überzeugen. Da schreibt dann der Dietiker Neo-EVP-Gemeinderat Thomas Wirth schon mal einen Leserbrief im Lokalblatt, der Limmattaler Zeitung, wie sich unser Tagblatt mit AZ-Mantel seit einer Woche nennt. Von einer Mitte mit Profil ist da die Rede. Von Lösungen statt Parteipolitik. Von christlichen Werten und menschlicher Politik. Und dann gerät er ins Schwärmen über seine Kandidierende Christiane Ilg-Lutz aus Dietikon, 1956, Familienfrau/Damenschneiderin, Gewerkschafterin, die er wie folgt zitert: «Ich setze mich ein für gerechte Löhne, gute Arbeitsbedingungen und starke Familien!»
Politische Mitte und Gewerkschafterin? Sic! Merke: Die Mitte muss man nicht wählen. Die Mitte ergibt sich. Und sie ist dort, wo letztlich nichts ist.
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ich habe mich schon gewundert, warum wir mindestens ein Mal wöchentlich mit Zürcher Nationalratskandidaten auseinandersetzen müssen - im hintersten Aargau
Kommentar von achilles121 — 22.09.2007 @ 18:05