Wer nicht Bundesrat wird
Die Weltwoche kritisiert den Bundesrat. Das ist zwar weder neu, noch besonders witzig, denn das kann jeder des Schreibens Befähigte. Interessant an diesem Artikel ist trotzdem etwas: Als Ersatz für Moritz Leuenberger bringt Urs Paul Engeler den früheren SP-Präsidenten Peter Bodenmann ins Spiel, für Samuel Schmid schlägt er den Thurgauer SVP-Unternehmer Peter Spuhler oder den Berner Oberländer Adrian Amstutz und für Hans-Rudolf Merz je nach Ausgang der Nationalratswahlen die St. Galler FDP-Regierungsrätin Karin Keller-Sutter oder dann aber CVP-Fraktionschef Urs Schwaller. Das kann nur eines bedeuten: Engeler will genau diese nicht. Bei Wahlen, insbesondere Bundesratswahlen gilt nämlich: Wer am Anfang schon aufs Kandidatenkarussel manövriert wird, wird’s in aller Regel nicht. Mein Favorit? Urs Paul Engeler.
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Okay, Engelers Vorschläge sind ja gut und recht. Er vergisst aber ganz und gar: die Leute, die er für den Bundesrat vorschlägt sind gut in ihren heutigen Jobs. Dort sollen sie auch bleiben; sie haben das peter’sche Niveau erreicht.
Bundesräte sollten nicht irgendwelche Partei-Ideologien entspringen, Leute aus dem Volk tun es auch. Darum schlage ich zur Wahl in den Bundesrat den Dorftrottel vor, als Leuenberger-Ersatz und den Leu für Schmid, Sie könnten den Job von Merz übernehmen und damit die Kirche im Dorf bleibt, Vasella jenen von Couchepin…
Kommentar von anaximander — 17.08.2007 @ 16:19