Lange Nase fürs Bundesgericht
Obwalden zeigt dem Bundesgericht die lange Nase, führt eine Flat-Rate-Tax ein und senkt damit nochmals in erheblichem Ausmass seine Steuern. Eben noch meinte ein Gremium von Richtern, gestützt auf eine sonderbare Auslegung des Grundsatzes der Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und beseelt von der irrigen Meinung, die Justiz könne etwas Gutes tun, wen sie einer liberalen Politik Schranken auferlegt, es müsse die Obwaldner zurückpfeiffen. Die haben nun das einzig Richtige getan: Einen Weg gefunden, wie man das regulierungswütige Bundesgericht mit legalen Mitteln austricksen kann. Merke: Clevere und Tüchtige finden immer einen Weg im Dschungel von Gesetzen und Verordnungen. Jede neue Regelung und jeder noch so gut gemeinte Richterspruch eröffnet neue Chancen, die geradezu danach schreien, gepackt zu werden. Gut gemacht, Obwalden.
« Filippo und Paris Scheinarme »

Die Schweiz erwartete jetzt von den Liberalen - wieviele davon gibt es noch? - eine schweizweite Flat-Tax-Initiative. Das wär mal eine Leistung. Doch der grosse Vorsitzende der FDP bringt lieber neue Gesetze ein…
Kommentar von anaximander — 15.06.2007 @ 22:02
Es ist doch immer wieder schön, wenn es gelingt trotz vieler dämlicher Regulierungen einen guten Weg zu gehen.
Ich hoffe es gibt bals Nachahmer.
Kommentar von SebLug — 16.06.2007 @ 17:14