Chaotentag

Martin Müller am 1.05.2007 @ 20:23

Alle Jahre wieder: Chaotentag 1. Mai in Zürich. Ein paar Hunderttausend Franken Sachschaden. Der Ruf nach "Durchgreifen" von Seiten der SVP NZZ (Änderung 21:41 Uhr) wird folgen so sicher wie das Amen in der Kirche. Merke: Die Freiheit wird von jenen am meisten bedroht, die sie am chaotischsten einfordern.

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8 Kommentare »

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  1. Ich plädiere fürs Abschaffen dieses unsäglichen “Feiertags”: http://sisyphosmount.blogspot.com/2007/05/1-mai-stopp-dem-linken-gesindel.html

    Kommentar von Sisyphos — 1.05.2007 @ 21:22

  2. Den 1. Mai abschaffen, daneben auch die Europameisterschaft 2007 und überhaupt sämtliche Fussballspiele. Die Freude am Spiel wird durch jene bedroht, die am lautesten daran teilnehmen.

    Ich hoffe man versteht was ich meine. Allmählich habe ich den Verdacht, dass die Polizei nicht bloss zu blöde ist Ausschreitungen zu verhindern, sondern das sie es schlicht nicht will. Es ist als für mich, als friedlichen Teilnehmer der Kundgebung unerträglich, mit diesen pubertierenden Schläger in Verbindung gebracht zu werden.

    Kommentar von mep — 1.05.2007 @ 21:31

  3. Um nicht missverstanden zu werden: ich will 1.-Mai-Demos nicht verbieten, sondern ihn bloss als gesetzlichen Feiertag abschaffen.

    Kommentar von Sisyphos — 1.05.2007 @ 21:45

  4. @Sisyphos

    Schade lässt sich dein Blog nicht kommentieren! Weisst du, man kann über vieles diskutieren, auch über die Abschaffung des 1. Mai als Feiertag. C’est le ton qui fait la musique, und dein Tonfall ist schlicht unerträglich.

    Abgesehen davon sollte einem klar sein, wie sehr kontraprduktiv eine solche Abschaffung wäre. Politik die nur die Demütigung des Gegners zum Ziel hat, hat keine Berechtigung.

    Kommentar von mep — 1.05.2007 @ 21:55

  5. Hä? Wieso lässt sich mein Blog denn nicht kommentieren? Oder wäre es dir “unerträglich”?

    Kommentar von Sisyphos — 1.05.2007 @ 22:00

  6. @mep: Ich weiss, was Sie meinen. Aber die Freiheit wird nicht von jenen bedroht, die am lautesten am Spiel teilnehmen, sondern durch jene, die die Freiheit, Krawall im geschützten Umfeld des Spiels zu betreiben, am lautesten einfordern. Diese beeinträchtigen die Freiheit jener, die am Spiel “teilnehmen” - sprich sich am Spiel ergötzen - wollen.

    Kommentar von Martin Müller — 1.05.2007 @ 22:57

  7. Ich votiere für eine Privatisierung des 1. Mai ;-)
    Der Krawall in Zürich wäre zu vermeiden gewesen. mep liegt imho gar nicht so falsch mit der Annahme, dass das Verhindern der Ausschreitung eine Frage des Wollens gewesen ist.

    Kommentar von anaximander — 2.05.2007 @ 22:53

  8. Als ob eine abschaffung irgendetwas ändern würde - dann sichen sich die Chaoten ebend ein anderes Datum. Einfälle werden die sicher genug haben um ein neues Datum zu “feiern”

    Kommentar von Elke Wegner — 8.05.2007 @ 14:15

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