Cargo-Bahn privatisieren

Martin Müller am 25.02.2007 @ 23:04

Die Statistiker des Bundes haben die Kosten beim Güterverkehr auseinander genommen und festgestellt: Pro Tonnenkilometer koste die Bahn 27 Rappen, die Strasse 57 Rappen. Dieses Kostenverhältnis bleibe sich gleich, auch wenn man die externen Kosten verrechne. Dies berichtet die heutige NZZ am Sonntag, leider nicht online.

Obwohl gemäss Bundesauftrag (Alpeninitiative) von 1994 der alpenquerende Gütertransitverkehr von Grenze zu Grenze seit 2004 über die Schiene erfolgen müsste, queren heute jährlich immer noch 1.2 Millionen transalpine LKW-Fahrten unser Land.

Dass die Güterbahn kostenmässig gegenüber der Strasse benachteiligt sei und daher subventioniert werden müsse, entpuppt sich also als eine Mär. Wer pro Tonnenkilometer satte 30 Rappen billiger produzieren kann und sich trotzdem nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen kann, ist was? Richtig, nicht konkurrenzfähig.

Bei Cargo Domizil mussten freie Unternehmer das Zepter in die Hand nehmen, um die Feinverteilung der Güter rentabel zu gestalten. Höchste Zeit also, dass auch SBB Cargo in private Hände kommt.

    

Grund der Stille

Martin Müller am 20.02.2007 @ 22:25

Zur Zeit bin ich öfter auf NZZvotum anzutreffen, als hier. Es lohnt sich, dort vorbei zu schauen. Da ist was los.

    

Krippen: So muss es sein

Martin Müller am 16.02.2007 @ 23:07

So muss es sein bei der familienexternen Kinderbetreuung. Chapeau für diese vorbildliche Leistung und die Risikobereitschaft der Unternehmer.

    

Denksperre

Martin Müller am 9.02.2007 @ 10:15

Da verordnen die Deutschen zwecks Schutz von ein paar hundert Hohentengenern eine Anflugsperre, worauf die Flugzeuge über die Köpfe von zehntausenden in Zürich lebenden Deutschen hinwegdonnern. Das nennt sich dann in Deutschland Politik.