Kriegsspiele statt Englisch, jawohl!
Während zur Zeit Lehrer und Kinderärzte durch den Kanton Zürich tingeln, um dem Stimmvolk klar zu machen, dass zwei Wochenlektionen Englisch ab der zweiten und zwei Wochenlektionen Französisch ab der fünften Klasse an der Primarschule die Kinder vom Deutschlernen abhalten würden, halten Lehrer mit Unterstützung der Schulbehörde in Zusammenarbeit mit der Flüchtlingshilfe Kriegsspiele ab. Mit dieser als "Erfahrungspädagogik" schöngeschwätzten Methode sollen Kinder lernen, was Asylbewerber (möglicherweise) durchgemacht haben. Und sich wohl so indokrtiniert dereinst für die Abschaffung des Asylgesetzes aussprechen, wenn sie denn überhaupt wissen, was eine Abstimmung ist.

Abenteuerlich, sehr abenteuerlich - sowohl die Kinderärzte als auch die Kriegsspiele. Was sagen eigentlich die Eltern dazu? - Haben sie überhaupt noch das Recht, etwas zu sagen oder haben sie bereits Redeverbot?
Was eine Abstimmung ist, müssen die Kids nicht mehr lernen; sie müssen einzig wissen, dass die Rassismus-Norm nicht diskutiert werden darf. Und von Diskussionen mit Erwachsenen halten die Schüler eh nichts, also werden sie zustimmen. - Es lebe die Jugend, die Hoffnung auf Zukunft in diesem Land..
Kommentar von anaximander — 2.11.2006 @ 17:38
“Räuber udn Poli” war mein Lieblingsspiel in jungen Jahren, aber in der Freizeit wohlgemerkt.
Hinzuzufügen wäre höchstens noch, dass das dann Schülerinnen dun Schüler sind, welche ihre Lehrmeister zum verzweifeln bringen, weil sie keine Zahlenkolonne im ersten Anlauf zusammenrechnen, keinen Brief ordentlich schreiben udn schon gar kein Telefon eines welschen Kunden verstehen können.
Kommentar von Dominik Feusi — 3.11.2006 @ 09:00